Die Ernährung eines Akita bzw. Shiba Inus ist eine sensible Angelegenheit, da er auf verschiedene Futterinhalte allergisch reagieren kann. In Japan werden Akitas / Shibas hauptsächlich mit rohem Fisch oder Fischabfällen gefüttert. Diese sind aufgrund des hohen Omega 3 Gehaltes sehr gesund.
In Europa und Amerika ist es zur Unsitte geworden, Hunde fast ausschließlich mit industriell hergestelltem Fertigfutter zu ernähren. Aber nur ganz wenige Hundehalter machen sich die Mühe zu hinterfragen, was sie da ihrem Hund wirklich in die Futterschüssel geben.
Um es vorwegzunehmen: Trockenfutter ist der letzte Dreck und macht unsere Tiere krank! Seriöse Tierärzte schlagen seit Jahren Alarm: Diabetes, Krebserkrankungen, Allergien , Nierenerkrankungen, Verdauungsprobleme und vieles mehr sind bei unseren Hunden auf dem Vormarsch.
Ein Hund kann nur so gesund sein wie sein Futter ist. Die Deutschen geben jährlich ein Vermögen für das Futter ihrer geliebten Vierbeiner aus. Industriell hergestelltes Futter nützt nur dem, der es produziert, besser gesagt seinem Geldbeutel; unseren Hunden hingegen schadet es nur.
Wenn ich mich 30 Jahre zurück erinnere, als es noch kein Fertigfutter gab, was haben unsere Hunde zu fressen bekommen? Die Mahlzeit wurde selbst zubereitet mit Reis oder Nudeln oder Kartoffeln, darunter mischte man Kuddeln, Niere, Leber oder Herz, Haferflocken und Möhren. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir mit dem Hund beim Tierarzt waren. Nicht einmal Wurmkuren waren nötig, weil die Hunde regelmäßig Knochen und Möhren erhielten, die den Darm reinigten.
Was ist im Trockenfutter drin? Glaubt man den Herstellern, dann enthält es einen großen Anteil an frischem Fleisch, Vitaminen, Gemüse und Spurenelementen. Die Wahrheit sieht anders aus. Fertigfutter enthält so gut wie gar kein Fleisch, sondern zum großen Teil nur Abfälle aus der Tierproduktion, wie Federn, Krallen, Schnäbel, Hirn, Hufe, Borsten, Embryos und Abfälle von Abdecker Tieren, die sowohl schädliche Hormone als auch Antibiotika enthalten. .
Trockenfutter enthalten einen großen Teil an Mais und Soyamehl sowie verdorbenes Abfallfett aus der Lebensmittelindustrie, das - wie wir wissen- krebserregend ist. Darüber hinaus enthält Fertigfutter Zucker, der den Zähnen unserer Vierbeiner schadet.

Tierfutterproduzenten vermerken auf der Verpackung, dass das Futter frei von Antioxidatien und anderen Zusätzen sei. Aber stimmt das? Die Zulieferer, die den Herstellern das sogenannte " Fleisch " liefern, müssen die Bestandteile ihrer Produkte nicht angeben. Ihre Rohstoffe enthalten nachweislich Nitrit, Ethoxyquin ( EQ ), BHT und BHA, alles Stoffe, die benutzt werden, um die " Zutaten" haltbar und angenehm in der Farbe und im Geruch zu machen. EQ hat in Tierversuchen gezeigt, dass es zu Leberkrebs führt.
Der auf der Verpackung angegebene "Rohfasergehalt" ist nichts anderes als billige Zellulose, teils Sägespäne, die bei unserern Hunden zu Verdauungsproblemen, Darmgasen und Mundgeruch führen.

Nun, haben Sie noch Lust, Ihren Hund mit diesem Fraß krank zu machen und in Zukunft zahlender Dauergast beim Tierarzt zu sein? Wenn Sie noch mehr zu den Inhaltsstoffen von Trockenfutter lesen wollen, dann geben Sie bei Google einfach die Frage ein: Was ist im Trockenfutter wirklich drin?
Mittlerweile führt man den Verbraucher völlig in die Irre, indem nunmehr teure Trockenfutter angeboten werden, die gar kein Getreide mehr enthalten, sondern angeblich " 80 % frisches Fleisch". Mag sein , ein Hund ist keine Kuh, aber ein gewisser Anteil von Getreide schadet ihm nicht, hingegen 80 % verseuchte Abfälle - wie oben beschrieben - schon.
Mit natürlicher, geschweige denn gesunder Ernährung hat Trockenfutter also nichts zu tun. In letzter Zeit gibt es immer mehr Hundehalter, die "barfen", also ihre Hunde wieder rein natürlich ernähren wollen. Eine gute Sache , vorausgesetzt man weiß, was für ein Fleisch man da seinem Hund anbietet. Ist es ein Fleisch, das man auch in der Lebensmittelindustrie für Menschen einsetzen könnte, dann wäre das optimal. Sollte das Fleisch aber von Tieren stammen, die notgeschlachtet und vorher mit Antibiotika und Hormonen behandelt wurden, um sie wieder auf die Beine zu stellen, dann wäre das fatal. Woher soll der Käufer wissen, woher das Barffleisch stammt, das teuer im www angeboten wird ? Wie wir wissen, darf in der EU jeder seine Lebensmittel und Futtermittel mit BIO auf dem Ettiket kennzeichen, beispielsweise "Hühner vom Bio Bauernhof", auch wenn da von Bio weit und breit nichts enthalten ist.
Erst kürzlich habe ich einen Fernsehbericht über BIO Eier und BIO Hühner gesehen. Weder die Hühner noch die Eier hatten jemals einen Sonnenstrahl abbekommen. Der Verbraucher wird getäuscht, beschissen und zahlt für wenig Qualität viel Geld. 

Meine Akitas und Shibas bekommen generell nur Fleisch, das ich in Supermärkten oder beim Fleischer kaufe (abgesehen von Blättermagen). Alles andere ist mir suspekt.

Wölfe, Löwen und andere fleischfressenden wilden Tiere ernähren sich ausschließlich von Fleisch, also muss ein gesundes Hundefutter aus wenigstens 80 % tierischem Eiweis bestehen. Bekommt ein Fleischfresser zu viel Pflanzenkost ( Getreide, Kartoffeln , Reis), dann führt das unweigerlich zu Darmproblemen, da ein Hund eben einen kürzeren Darm hat als ein Pflanzenfresser.
Beobachten wir Löwen / Wölfe bei der Jagd und beim Fressverhalten, so stellen wir fest, dass zuerst die Innerein des Tieres gefressen werden. Im Darm des erlegten Tieres findet der Fleischfresser Vitamine und Minerale, die er so nirgendwo findet. Der Rest der Tieres besteht aus Fleisch, Haut Fell und Knochen. All dies bildet eine gesunde Mahlzeit.

Mindestens 80 % des Hundefutters sollte tierisches Eiweiß sein: Fleisch oder frischer Fisch , auch gekochtes Fleisch oder Fisch kann mit zum Einsatz kommen. Darüber hinaus Knochen, Knorpel, Sehen, Flechsen und Haut. Das Fleisch kann von jedem Pflanzenfresser stammen ( Rind, Wild, Lamm, von mir aus auch Pferd, wer das über sich bringt).
Daneben ( siehe Naturbeispiel) sollten unsere Hunde ein bis zweimal wöchentlich rohen, nur ausgeschüttelten Blättermagen oder Pansen bekommen. Das enthält alle Vitamine und Minerale, die ein Hund braucht.
Außerdem müssen diverse Innereien auf dem Speiseplan stehen: Herz, Leber, Nieren, Magen, die ebenfalls roh oder nur kurz angekocht verfüttert werden.
Der für den Knochenaufbau benötigte Calcium und Phosphor Gehalt, der industriell hergestelltem Futter angeblich zugesetzt wird, ist auch in Knochen enthalten. Daher erhalten meine Akitas 2 x pro Woche Rinderbrust- oder Rinderhüftknochen.
Das pflegt ganz nebenbei das Gebiss von Akita und Shiba auf natürliche Weise. Wenn man sich überlegt, dass es Leute gibt, die ihren Hunden die Zähne putzen, statt ihnen Knochen zur Zahnpflege anzubieten, dann findet man da kaum noch Worte.

Einmal pro Woche bekommen meinen Akitas und Shibas ein halbes rohes Huhn ( die Möpse bekommen rohe Hähnchenflügel). Ich kaufe ein ganzes Huhn mit Innereien, wasche es, teile es in 2 Hälften und das stellt eine komplette Mahlzeit dar. Damit erhalten Akitas ein natürliches Futter bestehend aus Fleisch, Knochen, Knorpel , Haut und Innerein. Keine Angst! Geflügelknochen splittern nur in gekochtem Zustand . Öfter als 1x in der Woche sollte aber kein Hund Gefügel erhalten, weil Hähnchen oder ganz besonders Puten mit Antibiotika belastet sind.
Knochen sind für die Zahnpflege beim Hund unerlässlich, allerdings sollte man davon nicht zu viel füttern, da es zu Verstopfungen führen kann.

20 % des Hundefutters besteht aus entweder gekochtem Reis oder Kartoffeln und zwei Esslöffel püriertem Gemüse . Darüber kommt ein Teelöffel hochwertiges kaltgepresstes Lein- oder Diestelöl. Das alles wird nun mit rohem oder gekochten Fleisch gemischt.
Das Frischfleisch kann auch ab und zu durch Dosenfleisch ersetzt werden. Dabei handelt es sich auch um industriell gefertigtes Futter, hat aber im Vergleich zu Trockenfutter einen tatsächlichen Anteil an echtem Fleisch. Probieren Sie einmal die Sorte "Rinti ". Dort finden sich tatsächlich ganze Herzen und Fleischstücke im Futter. Auch das selbst hergestellte Dosenfutter einer Akita Züchterin hat mich überzeugt.

Einmal in der Woche gibt es ein rohes Eigelb aufs Futter, das ist für Akita und Shiba das Highlight der Woche. Bitte kein rohes Eiweiß füttern!!! Frischkäse oder Joghurt sollten ebenfalls auf dem Speiseplan eines Hundes stehen.

Während des Fellwechsels erhalten alle meine Hunde 2 - 3 mal pro Woche etwas Bäckerhefe unters Futter. Vitamin B ist bekanntermaßen gut für das Haar ( Fell ) und beschleunigt damit den Fellwechsel.

Verschieden Obstsorten wie Apfel, Banane, Mandarine werden gern von den Hunde genommen und sind in ganz kleinen Mengen verträglich. Ansonsten darf Vitamin C dem Hund nicht extra zugeführt werden, weil der Körper eines Hundes im Gegensatz zum Menschen selbst Vitamin C bilden kann. Mittlerweile gibt es sogar Trockenfutter, denen Vit. C als " Besonderheit "zugesetzt ist. Was für ein Blödsinn!
Welpen und wachsende Hunde sollten einen kleineren Anteil an Fleisch am täglichen Futter erhalten, damit sie nicht zu schnell wachsen und sich die Knochen langsam entwickeln können.
Bevor die Akitas und Shibas  zu uns kamen, habe ich meinen Hunden auch Trockenfutter gefüttert. Nicht ausschließlich, es wurde gemischt mit gekochtem oder rohem Fleisch oder Blättermagen. Davon bin ich jetzt ganz weg. Trockenfutter gibt es nur noch, wenn andere Menschen in meiner Abwesenheit die Fütterung übernehmen. Ansonsten nehme ich mir die Zeit, die ich brauche, um meinen Hunden ein gesundes Futter zu bereiten.
Am Gesundheitszustand und dem tollen Fell, das meine Akitas und Shibas haben sehe ich, dass meine Fütterung richtig ist und sie meinen Hunden gut bekommt.
Für seinen Hund zu kochen und das Futter selbst zusammenzustellen, ist sicher ein wenig aufwändiger als die Trockenfutterfütterung, aber eben auch gesünder, und ihr Hund wird es Ihnen mit Vitalität und guter Gesundheit danken.